Häufigste Fragen

 

 

Was habe ich für Heizenergiekosten in einem HypoSol–Haus?

 

Wie groß ist die Brandgefahr in einem HypoSol–Haus?

 

Kann man ein HypoSol-Haus statisch mit einem „Massivhaus“ vergleichen?

 

Gibt es nicht unerwünschte „Mitbewohner“ im HypoSol–Haus?

 

 

 

Was habe ich für Heizenergiekosten in einem HypoSol–Haus?


Dadurch, dass die gesamte Bauhülle aus Stroh besteht, entstehen Bauteilkennwerte, welche

zu großen Teilen besser sind, als die Anforderungen an Passivhäuser!

Die Dämmwerte für unser Referenzhaus finden Sie unter Technische Daten.

Das ermöglicht den Einbau von kapazitiv sehr kleinen Heizungsanlagen. Prinzipiell kann jede

Art von Heizungen (Öl, Gas etc.) in ein HypoSol–Haus eingebaut werden.

Durch den extrem niedrigen Heizenergiebedarf ist im Einzelfall abzuwägen, ob der Einbau einer konventionellen Heizung hinsichtlich der erheblichen Investitionskosten wirtschaftlich sinnvoll ist. Der monovalente Betrieb mit einer Wärmepumpe ist problemlos möglich.

Unser Referenzhaus wird lediglich mit einem Heißluftkachelofen, gespeist durch den Brennstoff Holz, versorgt. Dort wurden im sehr langen Winter 2004/2005 insgesamt 4m³ Holz benötigt.

Das entspricht einer jährlichen, finanziellen Aufwendung für Heizmedien (ofenfertig angeliefert) von ca. 250,- Euro!!!


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Wie groß ist die Brandgefahr in einem HypoSol–Haus?


Nicht größer als in anderen Häusern. Zunächst muss generell berücksichtigt werden, dass sich im Brandfall die Hauptgefahr für eine im Gebäude befindliche Person aus der Rauchgasentwicklung brennender Inneneinrichtungsgegenstände ergibt.

Die bei unserem Bausystem verwendeten Wandbekleidungen (z.B. Lehmputz) werden durch einen klassisch entstehenden Brandfall (Kerze, Bügeleisen, Zigarette, Herdplatte etc.) erst in zweiter Instanz durch das Feuer angegriffen.

Es ist davon auszugehen, dass Menschen welche sich noch im Gebäude befinden wenn das Wandmaterial Stroh brennt, durch die zuvor entstandenen Verbrennungsgase der Inneneinrichtung (Fernsehgerät, Teppiche, Stoffe, Wohnmöbel etc.) bereits grundlegende organische Funktionen verloren haben.

Diese Erklärung ist eine rein subjektive Einschätzung, welche jedoch in der Praxis hinlänglich zu beobachten ist.

Unsere patentierte und damit im Strohballenbau einzigartige, feuerhemmende Behandlung der Strohballen, welche zudem auf rein natürlicher Basis erfolgt, gewährleistet neben dem unabhängig vom Stroh wirkenden statischen Tragsystem der Wände und der feuerhemmenden Wandbekleidung Putz einen baulichen Brandschutz, welcher zertifiziert ist (Brandschutzprüfbericht) und dem eines klassischen Fertighauses entspricht.


Der wesentliche Vorteil unserer Konstruktion wird jedoch erst bei der Brandsicherheit der statischen Tragkonstruktion deutlich. Laut Prüfbericht der MFPA Leipzig GmbH lag die Temperatur im Inneren der Strohballenwand direkt am tragenden Rohrelement über den Prüfzeitraum von 30 min nur max. 2°C über dem Temperaturniveau vor Testbeginn!

Hier wird klar, dass die von uns gewählte Konstruktion im Brandfall erhebliche Vorteile gegenüber einer lasttragenden Strohballenwand oder einer Fachwerk-Strohballen-Konstruktion aufweist.


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Kann man ein HypoSol-Haus statisch mit einem „Massivhaus“ vergleichen?


Die von uns entwickelte Konstruktion gewährleistet einen nicht lasttragenden Strohballenbau! Dass heißt, die Strohballen haben lediglich die Aufgabe des räumlichen Wandabschlusses und der Wärmedämmung zu übernehmen. Die Tragkonstruktion des HypoSol–Hauses wird durch eine StahlHolz–Konstruktion gewährleistet, welche gleichwertige Vorraussetzungen zur Standsicherheit wie in anderen Holzhäusern oder Fertigteilkonstruktionen bietet.


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Gibt es nicht unerwünschte „Mitbewohner“ im HypoSol–Haus?


Die erste Assoziation, welche einem aufgeschlossenen Bauinteressenten nahe liegt, wenn er mit Strohballen als Baustoff konfrontiert wird, ist das Gleichsetzen von Mäusenestern und Stroh.

Bei einem modernen Strohballenhaus, wie es das HypoSol–Haus ist, kann die Gefahr, dass sich im Objekt Schadnager einnisten, als ebenso gering eingeschätzt werden, wie es bei klassischen Fertighäusern der Fall ist. Da die Mäuse bevorzugt in den Hohlräumen und nicht im Strohballen direkt leben, ist durch eine qualitätsgerechte Bauweise und das sorgfältige allumschließende Anbringen des Drahtgewebes (Putzträger) schon das Einnisten der Nager nahezu ausgeschlossen.


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